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erbaut von Alwin Moosbrugger und Eduard Köll.

Das erste Problem war dann schon das Aussuchen des Baumes. In welchem Gebiet könnte es so einen Baum geben. Es musste ja irgendeine Hanglage sein, wo der Baum schräg heraus wachsen konnte. Nach einigen Tagen Suche konnte ein Baum in Mittelberg-Unterahorn gefunden werden. Beim Heraufziehen dieses Baumes hat es ihm allerdings vorne am Schalltrichter auseinander gerissen. Daher begann die erneute Suche und ca. 100m neben diesem Baum konnte ein neuer gefunden werden.
Mit Hilfe der Pistenraupe und „Brummi“ (Elmar Moosbrugger) wurde der Baum Anfang Januar 2003 bis an den Weg gezogen. Danach wurde er geputzt und geräppelt. Mit einer Spezial-Bandsäge von Frank Ebert und Hilfe von Martin Willam`s Frontlader wurde der Baum in der Mitte aufgesägt. Bald darauf wurde der Baum grob ausgehöhlt, damit der Kern nicht verreißen kann und das Holz trocknen kann. Nach 5-6 Wochen wurde der Baum weiter augehöhlt. Vor dem Zusammenleimen war er dann komplett ausgehöhlt. In der Karwoche wurde das Alphorn dann mit vereinten Kräften zusammen geleimt. Bis dorthin war das Ganze ein sehr ungewisses Unterfangen und war natürlich streng geheim.An Ostern 2003 gab es dann die ersten Probeversuche. Die Stimmung war sehr fraglich. Es waren viele Proben notwendig, damit die Töne passend für ein Zusammenspiel zustande gekommen sind. Das Instrument ist sehr schwer zu spielen und es haben sich schon manch gute Alphornbläser vergeblich an dem Instrument versucht. Es klingt auch ein bisschen anders wie ein normales Alphorn. Alwin und Eduard verwenden beide ein Holzmundstück.
Der erste große Auftritt des „Doppelalphorn“ war beim Jubiläumsfest „150-Jahre Harmonie Mittelberg“, also das Fest der Mittelberger Musik am 06. Juni 2003. Ein weiterer großer Auftritt war beim 1. internationalen Alphorntreffen am 21. September 2003 in Baad.Das Alphorn ist aus Fichtenholz und hat einen Durchmesser zwischen 7 – 30 cm. Das 1. Rohr ist 6,50 m und das 2. Rohr 6,25 m lang.
(speziell von der Entstehung)